Traktor Fendt Farmer 309LS



Das Modell


Das Modell parkt in einer Parkbox auf einem Messestand.

Das Modell wurde vor 10 Jahren von meinem Schwiegervater gebaut,
im Jahr 1996 ist mit dem Nachbau diese Modell begonnen worden.

Bis dahin hatte er sich nur mit dem Schiffs - Modellbau beschäftigt und auch einige Modelle gebaut.
Da man damit aber nicht im Schrebergarten fahren konnte, beschloss er, einen Trecker zu bauen - aus Neugier, ob er das auch kann. Der Trecker ist, wie in den „Technischen Daten“ zu lesen, ein kompletter Eigenbau. Damals fuhr er vor- und rückwärts sowie nach rechts und links. Die Beleuchtung war zwar schon teilweise vorhanden, funktionierte allerdings über Schalter, die man einzeln am Modell betätigen musste (Multiswitch und so weiter wurde damals von ihm nicht verwendet).

Das Modell ist mit den einfachsten und kostengünstigsten Teilen gebaut worden (es sollte ja nicht viel kosten).
So wurde z.B. der „Hydraulikölbehälter “ auf der rechten Seite aus einem Überraschungs (Ü)-Ei hergestellt; die Auspuffattrappen auf der linken Seite aus Druckbehältern für einen Sahnespender.
Da seine Akku-Bohrmaschine gerade den Geist aufgegeben hatte, wurde ihr Getriebe verwendet, um den Trecker anzutreiben.
Sämtliche Metallteile wurden selber zusammen gelötet, gehämmert oder geschraubt.

Er verkaufte den Trecker 1997 auf der Inter-Modellbau in Dortmund, da er nicht mehr den rechten Spaß daran hatte und weil er mal wieder was Neues bauen wollte (was er bis heute nicht getan hat).

1999 kamen dann unsere Kinder zur Welt. Da sie mit 3,5 Jahren doch ziemliches Interesse am Fahren aller Arten von Modellen an den Tag legten, versuchte ich seitdem, den Trecker zurück zuerwerben.

Das gelang mir dann endlich im Jahre 2005 auf der Inter - Modellbau in Dortmund.

Da der damalige Käufer einige Veränderungen vorgenommen hatte (was die Elektrik betraf), musste ich mich erst einmal mit dem Trecker innig beschäftigen. Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als die Elektrik komplett neu zu installieren – weil ich aus der Verkabelung und Schaltung einfach nicht so ganz schlau wurde.
Nun sind sämtliche elektrischen Funktionen von der Fernsteuerung aus zu schalten – Licht, Arbeitsscheinwerfer, Blinker, Warnblinker ... nur die Hupe und das Motorgeräusch fehlen noch.

Ansonsten funktioniert der Fendt einwandfrei und ist sogar „Ackertauglich“. Bei einem Fahrversuch im umgegrabenen Hühnerstall blieb er nicht einmal stecken.

Nun haben meine Kinder ein eigenes Modell, welches sie mit Eifer bewegen und vorführen (reparieren darf natürlich der Papa).


Maßstab

ca. 1:10

Länge

670 mm

Breite

340 mm

Höhe

390 mm

Gewicht

ca. 12 kg

Bauart

Eigenbau aus Messing und Aluprofilen (geschraubt)

Fahrerhaus

Eigenbau aus Messing und Aluprofilen
(geschraubt und gelötet)

Elektrik

·         Antrieb

o        Motor

o        Getriebe

·         Fahrtregler

·         Lenkservo

·         Lichtanlage

o        Funktionen

·         weitere Funktionen

Eigenbau

2 Elektromotore

Typ 8D24 der Fa. Bühler

Direktantrieb über Kette auf das Getriebe einer Schlagbohrmaschine – auf die Antriebsachse

???

Robbe Servo xxxxx8200 mit 12 kg Stellkraft

Eigenbau

Licht, Blinker, Warnblinker & Arbeitsscheinwerfer über Multiswitch schaltbar
(selbst gelötete Platinen für die Sonderfunktionen)

Hupe über Multiswitch schaltbar

Antriebsachse

Eigenbau

Vorderachse

Pendelachse, ebenfalls Eigenbau

Felgen

kompletter Eigenbau aus Aluminium

Reifen

Reifendurchmesser
vorne  = 160 mm
hinten = 220 mm

Fernlenkanlage

Robbe F14

weitere Besonderheiten

Arbeitsscheinwerfer aus dem Schiffsmodellbau;
AHK von einem Fahrschulmodell,
selbstverriegelnd bei Ankopplung eines Anhängers

Anhänger

Maßstab

ca. 1:10

Länge

600 mm

Länge mit Deichsel

750 mm

Breite

410 mm

Höhe

290 mm

Gewicht

etwa 4 kg

Bauart

das Chassis ist Eigenbau,
es besteht aus Aluminium (geschraubt) und hat eine Pendelachse (mittig zentriert)

Felgen und Reifen

von einem ehemaligen Monstertruck
Reifendurchmesser = 145 mm
Reifenbreite = 120 mm

Elektrik

keine Beleuchtung (auch nicht vorgesehen)

Aufbau

Material: 12 mm Faserplatte (wird aber wegen des Gewichtes noch auf 8 mm Sperrholz umgebaut);
kippbar von Hand;
Entladeklappe, Automatik ohne Verriegelung

Höhe der Ladebordwand

100 mm

Tragfähigkeit

etwa 10 kg (bei mehr werden die Reifen zu platt

  



    weitere Bilder

Das Modell gehört Ulrich Kwiatkowski.

erstellt am: 29.06.2006

geändert am: 056.12.2008