Die Idee, ein noch nicht fertiges Haus als Baustelle zu bauen ist mir beim „arbeiten“ mit meinem Modellbaustofftransporter mit Ladekran gekommen. Anliefern, ab-, be- und umladen macht mehr Spaß wenn die Umgebung stimmt und eine gewisses Geschicklichkeit und Exaktheit gefordert wird.

Eine vereinsübliche Grundfläche aus GFK wurde in der Mitte durchgeschnitten und mit einem Klavierband von unter klappbar zusammengesetzt. Mit diese Aktion habe ich die zu transportierende Grundfläche halbiert und konnte die Transportkiste schmal halten.

Auf der einen Hälfte „mauerte“ ich mit selbst angefertigten Ziegelsteine aus Terrakotta einen Wohnungsgrundriss. Diverses Baustellenwerkzeug wie Schubkarren, Besen, eine Zementmischmaschine habe ich aus der Spielzeugkiste meines Enkels (Playmobil) bekommen. Etwas unlackiert, den Zementmischer mit einem kleinen Motor ausgerüstet und somit funktionsfähig gebaut, passen diese Teile optisch in diese Baustelle. Ein Bauwagen wurde ebenfalls umlackiert und auf alt getrimmt und als Letztes, ebenfalls ein Playmobilprodukt, vervollständigte eine DIXI Toilette den Anfang einer unendlich ausbaufähigen Baustelle. Mit erst 2 Meter, heute bereits 10 Meter, Bauzaun aus 6mm Holzstangen und verzinktem Maschendraht wurde das Ganze eingezäunt.

 

 Mit selbst gebauten Europaletten, bepackt mit Baustellenmaterial wie Zementsäcke, Ziegelsteine usw. kann ich jetzt stielgerecht Modellbaustoffe anliefern.

 

Blick auf die Baustelle

 

Ausgerüstet mit mehreren Preußer Figuren, einer Baustellenbeleuchtung, eine Arbeitsbühne und natürlich ein Kasten Bier ist die Baustelle bei Veranstaltungen ein echter Hinkgucker geworden.

 

 Blick von oben auf die Baustelle

So war die Baustelle mit dem Kranwagen auf der INTERMODELLBAU`2004 zu sehen.

Hier gibt es noch weitere Bilder von der Baustelle .

Das Modell gehört Ulrich Wierusz.


erstellt am 30.04.2004

geändert am: 16.01.2007